Tagesroute – Das Beste des Südens
Skógafoss, Seljalandsfoss, Reynisfjara und Dyrhólaey
Hauptattraktionen
Reynisfjara · Dyrhólaey · Skógafoss · Seljalandsfoss
Weitere Attraktionen
Loftsalahellir · Hveradalir · Sólheimajökull · Kvernufoss · Seljavallalaug · Rauðhólar · Gljúfrabúi · Íráfoss · Leirhverir í Hveradölum · Ægissíðufoss
Auf dieser Route erwarten uns die interessantesten Orte an der Südküste Islands – neben Wasserfällen und Gletschern erlebt ihr auch Papageitaucher, die auf den Klippen von Dyrhólaey ihre Nistplätze haben. Ja, ich weiß, Papageitaucher gibt es auch oberhalb des Strandes Reynisfjara, dort sind sie aber deutlich schwerer zu beobachten. Mit der morgendlichen Energie lohnt es sich daher, zuerst direkt bis zu den Klippen von Dyrhólaey oder zum schwarzen Strand Reynisfjara durchzufahren und anschließend gemütlich zurückzufahren, wobei ihr an jedem interessanten Ort so lange stoppen könnt, wie ihr möchtet.
Auf dem Weg nach Dyrhólaey könnt ihr außerdem eine kleine Wanderung zur Höhle Loftsalahellir unternehmen, die besonders bei Instagrammern beliebt war und vielleicht noch immer ist. Der Strand Reynisfjara ist wunderschön und populär, aber auch gefährlich – trotz Sicherheitsmaßnahmen hat das Meer hier bereits mehrere Menschenleben gefordert. Unterschätzt das Meer hier auf keinen Fall!
Wenn ihr diese beiden Orte ausgiebig genossen habt, geht es langsam zurück. Die erste interessante Station auf dem Rückweg ist die Gletscherzunge Sólheimajökull, die ihr nach etwa 20 Minuten Fußweg vom Parkplatz erreicht. Die nächste Station ist dann der wunderschöne Wasserfall Skógafoss, eine echte Ikone Islands. Ihr könnt ihn sowohl von unten bewundern als auch über viele Treppen und rund 70 Höhenmeter bis zur oberen Kante hinaufsteigen. Der Blick von unten ist allerdings deutlich beeindruckender – wenn ihr also nicht hinaufgeht, verpasst ihr nicht allzu viel und könnt die Zeit stattdessen für einen Spaziergang zum nahegelegenen Wasserfall Kvernufoss nutzen.
Wenn ihr Lust auf ein Bad in geothermischem Wasser habt, bietet sich jetzt eine fantastische Gelegenheit – im ältesten Schwimmbad Islands, Seljavallalaug. Dieses liegt in einem wilden Tal zwischen den Gletschern Mýrdalsjökull und Eyjafjallajökull, etwa 15 Gehminuten vom Parkplatz entfernt. Mit einem kleinen Umweg könnt ihr anschließend noch den wenig bekannten Wasserfall Íráfoss besuchen – wenn ihr es eilig habt, könnt ihr ihn aber problemlos auslassen.
Nun folgt ein schöner Ort zum Ausruhen – die kleine Raststelle bei Sauðhúsvöllur Kofinn, in die zwei Personen hineinpassen und wo ihr geschützt vor Wind und vielleicht auch Regen kurz entspannen könnt. Danach kommt die nächste Wasserfall-Ikone Islands: der spektakuläre Seljalandsfoss, der aus 60 Metern Höhe herabstürzt und berühmt dafür ist, dass man hinter ihm entlanggehen kann. Etwa 500 Meter entfernt liegt ein weiterer interessanter Wasserfall, versteckt in einer Felsspalte – Gljúfrabúi.
Warum ihr ihn am besten erst auf dem Rückweg besucht? Weil die Sonne ihn erst am späten Nachmittag richtig beleuchtet – vorher kommt seine Schönheit nicht vollständig zur Geltung.
Falls ihr immer noch nicht genug von Wasserfällen habt, habe ich noch einen weiteren Tipp für euch – den Wasserfall Ægissíðufoss. Ihr könnt ihn von beiden Seiten erreichen, ich persönlich bevorzuge die östliche Seite. Danach geht es durch die Stadt Selfoss, die einen hübschen kleinen Platz mit mehreren Cafés besitzt. Anschließend erreicht ihr das kleine Geothermalgebiet Hveradalir, zu dem auch die Schlammtöpfe Leirhverir í Hveradölum gehören, die ihr ausprobieren könnt.
Der letzte Ort, den ich euch ans Herz legen möchte, liegt bereits nahe Reykjavík – das Gebiet Rauðhólar. Meiner Meinung nach ist es einer der am meisten unterschätzten Orte Islands. Gute Reise!
Gesamtlänge in km mit dem Auto
Gesamtlänge in km zu Fuß
Gesamtdauer in Tagen
Schwierigkeitsgrad
Verfügbarkeit
Hauptattraktionen entlang der Route
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